Beim Franchiseunternehmen Call a Pizza wird der amerikanische Traum gelebt - vom Pizzaboten zum Storebesitzer
Datum: am 26.05.2011 um 13:07 Kategorie: Gastronomie, Touristik Tags: Mal
Die Call a Pizza Franchise GmbH befindet sich weiterhin auf
Expansionskurs: In Schöneiche bei Berlin eröffnen zwei ehemalige Angestellte des Unternehmens ihren ersten eigenen Store.
Berlin. „Die Nähe zur Hauptstadt, steigende Einwohnerzahlen und ein guter Standort mitten im Zentrum hat den brandenburgischen Ort Schöneiche bei Berlin zu einem optimalen Kandidaten für eine Neueröffnung von Call a Pizza gemacht“, sagt Maximilian Kahraman, Masterfranchisenehmer des Unternehmens. Als die zwei Schichtführer des Call a Pizza-Stores in Oranienburg, Ufuk Ürgün und Boris Bender, mit dem Wunsch einen eigenen Store zu eröffnen, auf ihn zukamen, empfahl er ihnen den Standort am Stadtrand Berlins. Neun Monate später feierten die zwei 27-jährigen Freunde, die sich seit ihrer Kindheit kennen, die Eröffnung ihres ersten Call a Pizza-Stores in Schöneiche bei Berlin, östlich der Hauptstadt.
Im Arbeitsalltag der neuen Franchisenehmer hat sich seit der Eröffnung vor drei Wochen viel verändert, weiß der Masterfranchisenehmer. „Viele Angestellte stellen sich die Arbeit als Franchisenehmer leicht vor, doch das ist sie nicht. Arbeitstage mit bis zu 14-Stunden-Schichten sind keine Seltenheit“. Bei Call a Pizza werden daher alle neuen Storebesitzer mithilfe von Schulungen und einer Einarbeitungszeit in anderen Stores auf die Zeit als Selbstständige vorbereitet.
„Die neuen Franchisenehmer haben Glück, dass sie zu Zweit sind“, sagt Maximilian Kahraman weiter, „so können sie auch mal einen Tag frei machen“. Derzeit ist das junge Team noch auf der Suche nach Verstärkung. Es werden sowohl Pizzafahrer mit eigenem Fahrzeug als auch Küchenmitarbeiter auf 400-Euro-Basis gesucht. Welchen Tipp der Masterfranchisenehmer den zwei jungen Kollegen mit auf den Weg gibt? „Den Tipp, den ich jedem gebe: Ordnung und Disziplin sind die Grundvoraussetzung für den Erfolg“.
Eine Karriere vom Pizzaboten zum Franchisenehmer ist in dem Berliner Unternehmen nicht ungewöhnlich. Ufuk Ürgün und Boris Bender reihen sich mit ihrer Entscheidung in die Reihe der Angestellten ein, die nach Jahren als Pizzabäcker oder Auslieferungsfahrer erfolgreich in die Selbstständigkeit starten. Allen voran Markeninhaber Thomas Wilde, der 1989 selbst als Pizzafahrer bei Call a Pizza einstieg, sich zum Schichtführer hocharbeitete und zwei Jahre später mit einem Partner seinen ersten Call a Pizza-Store in Berlin kaufte.
Über Call a Pizza
Call a Pizza gehört in Deutschland zu den Marktführern der Pizzabringdienste und erwirtschaftete im Jahr 2010 einen Nettoumsatz von 30,2 Millionen Euro. Das expandierende Unternehmen ist an über 80 Standorten vertreten und konnte im letzten Jahr ein Umsatzzuwachs auf bestehender Fläche von 12,9 Prozent verzeichnen, die Umsatzentwicklung insgesamt betrug 17,4 Prozent. In Brandenburg hat das Unternehmen bereits elf Standorte, zwei weitere Neueröffnungen in Neuruppin und Frankfurt-Oder sind in Planung. Der Unternehmenssitz und die Franchisezentrale von Call a Pizza befinden sich in Berlin. Geschäftsführer ist Thomas Wilde.
Benutzerdaten
Unternehmen
Call a Pizza Franchise GmbH
Unternehmensform
GmbH
Unternehmens- beschreibung
Call a Pizza gehört in Deutschland zu den Marktführern der Pizzabringdienste und erwirtschaftete im Jahr 2009 einen Nettoumsatz von 23 Millionen Euro. Das expandierende Unternehmen ist bundesweit an ca. 80 Standorten vertreten. Die Call a Pizza Stores werden von selbständigen Franchisepartnern betrieben, von denen viele bereits über ein Jahrzehnt am Markt sind. Der erste Store wurde 1985 in der Orleanstraße in München eröffnet. Der Unternehmenssitz und die Franchisezentrale von Call a Pizza befinden sich in Berlin. Geschäftsführer ist Thomas Wilde.